LED-Panel 2

Intelligente Beleuchtung im Datacenter spart bis zu 90% Energie

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Bis zu 90% Energieersparnis bei der Beleuchtung von Rechenzentren durch „lights-off“ Strategie

Betreiber von Rechenzentren und Architekten betrachten verschiedene Möglichkeiten, um Rechenzentren effizienter zu gestalten. Da der Anteil der Beleuchtung nur 3% – 5% des Gesamtenergiebedarfs ausmacht, bleibt  dieser  Bereich oftmals gänzlich außer Betracht. Dabei bietet gerade die Beleuchtung eines Rechenzentrums beste Optimierungsmöglichkeiten.  Dies wird mittlerweile auch von den Branchenexperten wahrgenommen. So empfiehlt der Telekommunikations-Infrastruktur-Standard für Datenzentren ANSI/TIA-942A Betreibern von Rechenzentren die Implementierung von LED-Beleuchtungen in Ihren Einrichtungen. Allerdings bringt der reine Austausch der Leuchten nicht die Effizienz, die heute möglich ist.

Was ist der effizienteste Beleuchtungsansatz für ein Rechenzentrum?

Der effizienteste Weg ein Rechenzentrum zu beleuchten wäre der, das Licht ausschließlich dort einzuschalten wo es just in dem Moment benötigt wird.

Ein schlüssiger Ansatz wäre ein „follow-me-lighting Szenario um Personen ausreichend Licht für eine sichere Bewegung und erforderliche Arbeiten im Datacenter zur Verfügung zu stellen.  Moderne LED-Leuchten sind hierfür wie geschaffen. Sie bringen direkt nach dem Einschalten volles Lichtvolumen und häufige Schaltzyklen machen ihnen nichts aus.

Klassische Beleuchtungslösungen (z. B. Leuchtstoff-Lampen) hingegen, erreichen ihre volle Lichtleistung  oftmals erst nach einigen Sekunden, meist unter erheblichem Flackern. Häufige Schaltzyklen reduzieren darüber hinaus die Lebensdauer und implizieren damit erhöhte Wechselkosten.

Bild 1: follow-me-lighting in Datacenter

Der ANSI TIA-942-A Standard fordert die Nutzung von LED-Beleuchtung im Datacenter aus drei Gründen:

  1. Geringer Energieverbrauch
  2. Weniger Verlustleistung -> geringe Wärmeabgabe
  3. Bis zu 100% dimmbar

Hinzu kommt die überaus lange Lebensdauer  von 50.000 Stunden und mehr.

 

 

Da ist noch mehr drin!

LED`s benötigen für den Betrieb Gleichspannung. Um in einer klassischen Elektroinstallation betrieben werden zu können, sind Transformatoren (Driver) erforderlich, die die Wechselspannung in Gleichspannung wandeln. Wenn Spannungen transformiert werden ergeben sich Verluste die als Wärme an die Umwelt abgegeben werden.  Warum also nicht direkt Gleichspannung bis zur Leuchte transportieren? Der geringe Energiebedarf der Leuchten ermöglicht die direkte Versorgung über Cat.6A Datenkabel. In Verbindung mit zentralisierten Treibern und einer intelligenten Engine  lassen sich sämtliche Beleuchtungsszenarien über die IT steuern.

Bild 2: klassische Installation inkl. Steuerung

 

Bild 3: Redwood`s low voltage Lösung

 

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Auch heute noch wird die Beleuchtung von Rechenzentren über klassische Leuchtstofflampen realisiert. Als typische Konfiguration findet man in den Gängen der Rechenzentren doppelflammige Leuchtstofflampen mit einem Verbrauch von 90 Watt. Die gleiche Lichtausbeute bei allerdings nur 36 Watt Verbrauch liefern moderne LED-Leuchten.

 

Die Nachfolgende Tabelle geht von 100.000 m² auszuleuchtender RZ-Fläche bei einem 24 x 7 Betrieb aus.

Alleine die Reduzierung des Energieverbrauchs bei einer Umstellung auf LEDs ist schon überzeugend. LEDs verbrauchen ca. 40% der Energie eine herkömmlichen Beleuchtung mit Leuchtstofflampen.

Werden die LEDs jetzt noch gedimmt und mit einer Follow-me-Steuerung betrieben, ist die Energiereduzierung erstaunlich. Die folgende Tabelle veranschaulicht dies am besten.

 

Die Original Whitepaper finden Sie in unserem Downloadbereich.

 

Quellenangaben:  Redwood wihte paper

  • Lighting and the Efficient Data Center 
  • A Comparison of Low-Voltage and Overlay Lighting Control Systems

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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